Digitalisierung hilft, kann aber nicht alles. Fangen Sie jetzt an, an die Nach-Corona-Zeit zu denken.

Ein viel beklagter Aspekt der Digitalisierung zeigt jetzt seine Wirkungen. Dieser negative Aspekt liegt darin, dass „echte“ persönliche Begegnungen – nicht der Kontakt über Smartphone oder Computer – absehbar wahrscheinlich weniger werden, im privaten wie im beruflichen Bereich. Im beruflichen Bereich konnten recht viele Unternehmen dieses Manko mit den Mitteln der Digitalisierung und zunehmender Arbeit im Home-Office ausgleichen.

Was ökonomisch sinnvoll ist, muss aber nicht unbedingt auch für das Privatleben gelten.

Veränderungen und neue Technologien rufen fast  immer Ängste hervor. Und dies gilt auch für längst etablierte Technologien. Solche aus der Digitalisierung resultierenden Ängste betreffen auch die Art des gesellschaftlichen und des sehr privaten Zusammenlebens. Und so scheint es durchaus berechtigt, dass in einer Umfrage 32% der Befragten angaben, „dass die Digitalisierung das Wertesystem verändert und den gesellschaftlichen Zusammenhalt verringert.“ (1)

„ Am interessantesten ist allerdings die Tatsache, dass uns digitale Kommunikationsgeräte auch nicht unbedingt näher zusammenbringen.“ (2)

Dies liegt einfach darin begründet, dass die sensorischen Kanäle, die uns bei der Kommunikation unterstützen, sowohl verbal als auch nicht verbal sind. Und diese nonverbalen Signale sind so vielfältig, dass sie vollumfänglich nicht über die verschiedenen Internetkanäle vermittelt werden können.

Wegzudenken ist die Kommunikation über Computer und Smartphones aber nicht mehr. Und aufgrund ihrer Effektivität hat sie durchaus ihre Berechtigung in fast allen Bereichen, die nicht die sehr persönliche und private Kommunikation betrifft. Verdeutlicht haben dies auch die durch Corona bedingten Einschränkungen, die wir zum Teil durch Nutzung der Computer bewältigen konnten.

Ein Vorschlag, der die Vor- und Nachteile der Digitalisierung vereint:

Wenn wir die Zeit des Privatlebens dadurch definieren, dass diese sich als Restzeit nach Abzug der Arbeit und Schlafenszeiten ergibt, so verbleibt in der Regel nicht sonderlich viel Zeit. Und dieser Zeitraum umfasst noch nicht einmal das, was wir als eigentliche Privatzeit für uns und die Familie verstehen. Um diesen Zeitraum zu ermitteln, müssen wir noch den Zeitaufwand für die täglich notwendigen und auch die gelegentlich wiederkehrenden sonstigen Aufgaben abziehen. Und dazu gehört auch der der privateVersicherungskram“.

Ein Großteil von diesen Aufgaben lässt sich allerdings auch digital bewältigen. Wie dies alles geht, zeigt unser Angebot einer Versicherungs-App. Einmal alle Versicherungen mit sehr wenig Angaben eingegeben, lässt sich jederzeit der aktuelle Versicherungstatus überprüfen. Und was noch viel wichtiger ist, eine Aktualisierung und ein Wechsel auf günstigere Tarife ist extrem einfach.

Nun werden Sie sagen, dies schreibt der Mensch, der sowieso viel und den ganzen Tag mit Computern zu tun hat. Dieser Einwand ist uns sehr wohl bewusst, und er trifft auf sehr viele Menschen zu. Denn trotz aller Vorteile gibt es für viele Menschen noch große Hemmnisse bei der Nutzung digitaler Angebote. Mit über 50% wurden laut einer Umfrage der Bitkom genannt (3):

  • mangelnde Nutzerfreundlichkeit 65 %
  • komplizierte Bedienungsanleitung 58 %
  • fehlende Unterstützung bei Fragen oder Problemen  56 %

Auch wir sehen diese Hemmnisse und unterstützen Sie daher bei der Einrichtung und laufenden Nutzung unserer Versicherungs-App  immer durch die Möglichkeit einer persönlichen Ansprache. Dazu gehört auch, dass es nicht Ihre Aufgabe bleibt, die bestehenden Versicherungen laufend auf deren Vorteilhaftigkeit zu überprüfen. Dies ist ebenfalls eine Leistung, welche wir Ihnen bieten. Wir gehen davon aus, dass Sie die vorgenannten drei großen Hemmnisse mit unserer sehr persönlichen Unterstützung sehr schnell überwinden.

Wenn Sie gemeinsam mit uns diesen Schritt gehen, verbleibt in Zukunft viel mehr Zeit für Sie. Sobald dann die coronabedingten Einschränkungen überwunden sind, wird Ihre eigentliche private und persönliche Lebenszeit so gut wie nicht mehr durch das Thema Versicherung beansprucht. Das was sinnvoll ist, haben Sie in die digitale Welt verlagert (ohne auf den persönlichen Kontakt mit Ihrem Berater verzichten zu müssen). Und so können Sie dann frei und unbelastet von diesem Thema die so viel wertvollere natürliche Kommunikation mit den Menschen, die ihnen nahestehen, pflegen.

Haben Sie Fragen? Dann kommen Sie gern auf uns zu: FORAIM-Kontakt

Quellen:

(1) OOZ: Deutsche befürchten negative Folgen der Digitalisierung

(2) APA-Science: „Einflüsse der Digitalisierung auf menschliche Kommunikation“

(3) bitkom: Digitalisierung findet mehr Zuspruch