Tagesgeld: Sind hohe Zinsen ein Hinweis auf Insolvenzgefahren bei den Banken?

Dieser Beitrag ist ein Auszug aus unserem aktuellem Newsletter-Magazin vom 12.07.20:

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Natürlich erfreut es Sie, wenn Sie bei der Suche nach Tagesgeldanlagen ein Angebot mit außerordentlich hohen Zinsen finden. Im Februar hätten Sie fündig werden können: Mit der Banking-App Boon wären 0,75% Zinsen möglich, abgesichert durch die Einlagesicherung. Boon, wer ist das, werden Sie wahrscheinlich fragen. Boon war ein Angebot der Wirecard Bank. Aha… (1) „Tagesgeld: Sind hohe Zinsen ein Hinweis auf Insolvenzgefahren bei den Banken?“ weiterlesen

Sparer und Anleger sollten aus Fehlern der Analysten und Fondsmanager bei Wirecard lernen. Hier einige allgemeine Lehren – nicht nur für Aktienkäufer

Die Zahlen war schön. Heute weiß man es genauer: Die Zahlen waren geschönt. Aber einige und nicht nur der Journalist der Financial Times Dan McCrum haben rechtzeitig etwas geahnt. So hatte z.B. Dr. Hendrik Leber, Chef des Investmenthauses ACATIS, rechtzeitig die Entscheidung getroffen, Wirecard-Aktien zu verkaufen.  Auch zwei Analysten der Mirabaud-Gruppe (drittgrößte Privatbank in Genf) gaben im Frühjahr 2019 ein Kursziel von Null(!) Euro für die Wirecard-Aktien. Warum taten sie dies und was können Sie als Sparer/In hieraus für jede Ihrer Anlageentscheidung lernen?

Der Journalist DanMcCrum war zweifelsohne der erste, der auf die Ungereimheiten in den Bilanzen von Wirecard hinwies und dies schon sehr früh. Seine Artikel mögen Einfluss auf die Entscheidungen der Mirabaud-Analysten gehabt haben.  Dr. Leber hat allerdings unabhängig von der Berichterstattung der Financial Times rechtzeitig verkauft. Was waren deren wesentliche  Beweggründe? Die „Zahlen“ waren es jedenfalls nicht? „Sparer und Anleger sollten aus Fehlern der Analysten und Fondsmanager bei Wirecard lernen. Hier einige allgemeine Lehren – nicht nur für Aktienkäufer“ weiterlesen

Bietet der DAX dem Sparer Orientierung für zukunftsorientiertes Anlegen?

Sicherlich ist es langfristig in Hinblick auf eine adäquate Rendite sinnvoll, in Aktien zu investieren (1). Für die allermeisten Privatanleger kommt eine direkte Anlage in Aktien aber selten in Betracht. Dies erfordert nicht nur viel Recherche über die entsprechenden Unternehmen, sondern auch eine möglichst gute Einschätzung der künftigen wirtschaftlichen Entwicklung. Von daher wählen die meisten privaten Anleger, die in Aktien anlegen wollen, einen Investmentfonds. Hierbei überlassen sie dann dem Fondsmanager die Auswahl möglichst vielversprechender Unternehmen. Zudem findet in Investmentfonds eine gewisse Streuung der Aktien statt. Hierdurch vermeidet man einen denkbaren Totalverlust, der bei einer Aktienanlage in nur ein Unternehmens grundsätzlich möglich ist. „Bietet der DAX dem Sparer Orientierung für zukunftsorientiertes Anlegen?“ weiterlesen

Dass muss Ihnen mit Ihren Geldanlagen nicht passieren: Daimler-Chef entschuldigt seine Versäumnisse mit dem Schwarzen Schwan

Vermeiden Sie bei Ihren Geldanlagen den Fehler, den der Daimler-Chef (nicht nur) bei der Kommunikation mit seinen Mitarbeitern begangen hat. Übertragen auf Ihr Sparen und Anlegen: Denken Sie an unwahrscheinliche Extremereignisse. „Dass muss Ihnen mit Ihren Geldanlagen nicht passieren: Daimler-Chef entschuldigt seine Versäumnisse mit dem Schwarzen Schwan“ weiterlesen

Geld erfolgreich anlegen, jetzt ist Flexibilität gefragt. Und das kann auch ganz einfach gehen

Corona stellt nicht die einzige wesentliche Änderung in der Finanzwelt dar, die Einfluss auf den Erfolg einer Geldanlage hat. Man denke nur an das anhaltend niedrige Zinsniveau. Bis die Finanzwelt sich wieder stabilisiert hat und berechenbarer wird, wird man wohl noch etwas warten müssen. Bis dahin gilt es flexibel zu reagieren. Schön ist es natürlich, wenn die von Ihnen gewählte Anlage dies von „alleine“ erledigt. Und da gibt es etwas:

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Wenn man schon die Welt kaum versteht, wie soll man da die Finanzwelt verstehen? Unser aktueller Kommentar zur Finanzwelt

Die Coronakrise und die Reaktionen der Politiker hierauf zeigen uns , wie wenig wir von der Welt verstehen. Wohl kaum etwas zeigt dies deutlicher als die Aussage des Gesundheitsministers Spahn : „„Wir werden miteinander wahrscheinlich viel verzeihen müssen in ein paar Monaten“

Verstehen und Wissen ist nicht das gleiche. Verstehen setzt Wissen voraus. Und Wissen selbst setzt Informationen voraus. Das ist natürlich eine Idealbeschreibung, weil Wissen nicht zwangsläufig dazu führt, etwas richtig zu verstehen. Aber das ist ein anderes Thema.

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Kommentar zur Finanzwelt: Auf Sicht fahren oder in den Rückspiegel schauen?

„Auf Sicht fahren“. Das ist das Motto vieler Politiker in Zeiten der Corona-Krise. Und wir sind fast versucht, dies auch in Hinblick auf die Finanzmärkte und Geldanlagen zu sagen. Man sollte aber in Hinblick auf Geldanlagen den Begriff „auf Sicht fahren“ vorsichtig verwenden. In der Vor-Corona-Zeit wurde nämlich genau genommen, nicht einmal „auf Sicht gefahren“, sondern es wurde nur mit „Blick in den Rückspiegel“ gefahren:

  • Aktien seien immer die beste Anlage
  • „Geld drucken“ hat schon immer zur Inflation geführt und so wird es auch in Zukunft sein (Hmm, die Jahre nach 2008/9 waren also keine Zukunft)
  • und eine gute Mischung von Aktien und festverzinslichen Wertpapieren stabilisiert das Depot.

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Banken- Sicherheit durch Staatshaftung?

In Zeiten der Corona-Krise fragen sich Sparer und Anleger sicherlich vieles. Wie wird die Wirtschaft den Einbruch von Angebot und Nachfrage überstehen? Und welche Anlagen bieten dann in der sehr wahrscheinlich folgenden Rezession Schutz? Natürlich versucht man auch die Sicherheit der eigenen bei Banken angelegten Gelder abzuschätzen. Wir gehen davon aus, dass man alles tun wird, um die Banken zu schützen. Allein schon deshalb, weil man sicher keine zusätzlichen Krisenherde haben möchte. Wir haben keine akute Bankenkrise, können uns aber noch sehr gut an das Jahr 2008 und die folgenden Jahre erinnern. In unserem alten FINANZENLOUNGE-BLOG hatten wir viel zum Thema Banken und deren Sicherheit und Stabilität veröffentlicht. Einige der Beiträge können auch heute noch von Bedeutung sein, sie sind vielleicht sogar „zeitlos“, sodass wir diese nach und nach neu veröffentlichen werden. Zu den „zeitlosen“ Beiträgen gehört sicherlich ein Urteil eines der beiden höchsten europäischen Gerichtshöfe zur Staatshaftung für Bankeinlagen. Lesen Sie: „Banken- Sicherheit durch Staatshaftung?“ weiterlesen

Sie möchten Sicherheit für ihre Geldanlage? Schade, wenn Sie dann nicht Financial Crisis Observatory kennen.

Für eine erfolgreiche und sichere Anlagestrategie ist frühzeitige Information wichtig. Das gilt für institutionelle und professionelle Anleger, aber das sollte natürlich auch für Sie als privater Sparer und Anleger gelten. Hier ist einmal ernsthaft die Frage zu stellen, ob ihnen die üblichen Medien, die Sie zu ihrer Information heranziehen, die wirklich relevanten Informationen bieten. Denken Sie immer daran, dass zum Beispiel Journalisten in aller Regel ehrlich und objektiv berichten, aber auch nur solche Artikel veröffentlicht werden, die von ihren Lesern – vermeintlich – interessiert aufgenommen werden . Lesen Sie hier mehr: „Sie möchten Sicherheit für ihre Geldanlage? Schade, wenn Sie dann nicht Financial Crisis Observatory kennen.“ weiterlesen

Klimawandel – wir alle hätten uns mehr Aufmerksamkeit gewünscht. Dies gilt auch für die Frage, wie Sie sparen.

Eine breite und frühe Aufmerksamkeit auf die langfristigen Folgen unser aller Verhalten und das Verhalten der Wirtschaft und der Unternehmen, hätte uns vielleicht vor den Folgen des jetzt einsetzenden Klimawandels bewahren können. Um die negativen Folgen für unser aller Zukunft aber möglichst gering zu halten, bietet es sich jetzt an, die Aufmerksamkeit in allen Bereichen zu schärfen. Dabei geht es nicht nur um unser persönliches Verhalten sondern auch darum, wie sich die Wirtschaft entwickelt. Damit besteht natürlich auch eine entsprechend große Aufgabe für jedes Unternehmen. Nicht alle Unternehmen aber zeigen das nötige Engagement. „Klimawandel – wir alle hätten uns mehr Aufmerksamkeit gewünscht. Dies gilt auch für die Frage, wie Sie sparen.“ weiterlesen