IMMOBILIENMARKT – KOMMT BEI UNS, WAS IN CHINA SCHON WAR?

Aus manchen Finanznachrichten kann man sehr viel lernen, insbesondere wenn man zwischen den Zeilen liest. So war am 28.12.2019 im Handelsblatt zu lesen: „Investoren entdecken Chinas Milliardenmarkt.“ Mit unserem Hinweis auf diesen Artikel geht es uns aber nicht darum, die Entwicklung, Chancen und Risiken des chinesischen Immobilienmarktes zu beurteilen. Vielmehr fanden wir es interessant, dass China aufgrund der Instabilitäten im Finanzsektor über Jahre versucht hat den Immobilienerwerb einzuschränken, um einer Immobilienblase vorzubeugen:

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Eine wichtige Kennzahl für die erfolgreiche Wahl des Immobilienstandortes

Immer wieder heißt es, entscheidend für die Auswahl einer Immobilie seien nur drei Kriterien: Lage, Lage, Lage. Wer aber eine Immobilie als Kapitalanlage erwerben will, sollte hier differenzierter überlegen.

Einmal abgesehen davon, dass diese Aussage doch etwas einfach ist, kann „Lage“ nur dann das entscheidende Kriterium für die Auswahl einer Immobilie sein, wenn genau diese Lage sich durch ein knappes Angebot und eine hohe Nachfrage auszeichnet. Und das gilt nicht für den heutigen Zeitpunkt, sondern auch für die Zukunft.

Ein, aber nicht das alleinige Kriterium, hierfür ist die Zahl „Eine wichtige Kennzahl für die erfolgreiche Wahl des Immobilienstandortes“ weiterlesen

Klimawandel, Zinsen und die Immobilie als Geldanlage

Nicht alles hängt zusammen, aber vieles. Die möglichen zukünftigen Auswirkungen vom Megatrend Klimawandel und die anhaltend niedrigen Zinsen sollten gerade beim Erwerb einer Immobilie als Geldanlage dabei im Blick behalten werden. Dazu einige Gedanken und Tipps für Ihre persönliche Strategie.

Klimawandel

Dass ausgerechnet ein Immobilien-Tycon wie Trump dem Klimawandel nicht seine volle Aufmerksamkeit widmet, könnte sich als fatal erweisen. Denn er verkennt den Einfluss des Klimawandels auf den Immobilienmarkt.

Die „zweite“ Miete (das sind die Nebenkosten für den Mieter) gewinnt durch den Klimawandel noch mehr an Bedeutung. Die aktuelle „Klimawandel, Zinsen und die Immobilie als Geldanlage“ weiterlesen

Ökologische Geldanlagen: Das geht auch mit Immobilien

Bei dem Begriff ökologische, nachhaltige und ethisch korrekte Anlagen denkt man in den Regel zumeist an entsprechend ausgestaltete Investmentfonds oder ETFs, selten aber an Immobilien. Dabei ist es bei dieser Form der Geldanlage besonders wichtig daran zu denken, dass Immobilien  – als meist besonders langfristige Form der Geldanlage –  ökologische Kriterien erfüllen. Dies ist nicht nur gut für de Umwelt, sondern auch für den „eigenen Geldbeutel“.

Was zeichnet nachhaltige Immobilien aus?

In erster Linie ergibt sich die Nachhaltigkeit einer Immobilien aus geringem Energieverbrauch. Weniger Energieverbrauch bedeutet weniger CO2- Ausstoß. Dies wiederum ist nicht nur gut und zwingend notwendig für unsere Umwelt. Wohnungen mit geringerem Energieverbrauch bedeuten für die Mieter auch geringere Mietnebenkosten. „Ökologische Geldanlagen: Das geht auch mit Immobilien“ weiterlesen

Kaum zu glauben: Weshalb der Run auf Immobilien kein schnelles Ende finden wird.

Zwar wurde jüngst gemeldet, dass es seit etwa drei Monaten eine Preispause auf dem Immobilienmarkt gibt (1). Einen Trend zu dauerhaft geringeren Preisen sehen wir aber nicht, eher eine Gelegenheit noch einmal über eine Immobilie als Geldanlage nachzudenken.

Vor wenigen Tagen gab es eine Pressemeldung, dass das große deutsche Wohnimmobilienunternehmen Deutsche Wohnen von der ebenfalls großen schwedischen Immobiliengesellschaft Akelius ein Paket von 2839 Wohnungen gekauft hat (2). Errechnet man aus dem Kaufpreis die Rendite für die Deutsche Wohnen, so ergibt sich eine Rendite von nur 3,4%. Vergleicht man diese Zahl mit der entsprechenden durchschnittlichen Immobilienrendite für Wohnimmobilien im Jahr 2011, „Kaum zu glauben: Weshalb der Run auf Immobilien kein schnelles Ende finden wird.“ weiterlesen

Wie Besonderheiten der Denkmal-Immobilien die „normale“ Mietrendite verdoppeln.

Nicht alle Privatanleger kennen den Begriff Mietrendite, aber berücksichtigen die Höhe der Mietrendite dennoch unbewusst bei ihrer Entscheidungsfindung, wenn sie eine Immobilie als Kapitalanlage erwerben. Die Mietrendite ist ein Maß für die Rentabilität einer Immobilie, und natürlich will jeder Anleger wissen, ob sich die von ihm ausgesuchte Wohnung zur Vermietung als eine Form der Geldanlage lohnt. Die Berechnung der Mietrendite ist einfach: „Wie Besonderheiten der Denkmal-Immobilien die „normale“ Mietrendite verdoppeln.“ weiterlesen

Immobilienpreise: Wenn Ausländer nicht nur als Touristen kommen, sondern als Käufer

Nein, es ist keine typische deutsche Sichtweise, dass Immobilien als Vermögensschutz angesehen wird. Auch andere Nationalitäten schätzen diese Eigenschaft von Immobilien und zuweilen besonders von Immobilien in Deutschland. Und kaufen hier. Was natürlich auch Auswirkungen auf die Immobilienpreise hat. Je mehr Nachfrager es bei begrenztem Angebot gibt, umso höher und schneller steigen die Preise.

Zwar hat die Bundesbank noch für 2012 festgestellt, dass Ausländer nicht in großem Stil in Deutschland Häuser und Wohnungen kaufen, sondern im Jahr 2012 unterm Strich sogar Immobilien abgestoßen haben. So wurde damals nur für 700 Millionen Euro Immobilien gekauft und für 1.600 Millionen Euro Immobilien verkauft. Aber es wird selbst von der Bundsebank zu Vorsicht bei der Interpretation dieser Zahlen geraten, denn es werden wohl nicht alle Käufe erfasst (1). Und für Privatanleger fügen wir hinzu, dass in diesen Zahlen im Wesentlichen die Aktivitäten von ausländischem Großanleger erfasst „Immobilienpreise: Wenn Ausländer nicht nur als Touristen kommen, sondern als Käufer“ weiterlesen

Zu wenig Wohnraum und dennoch keine Planungssicherheit für die Immobilie als Kapitalanlage


Dieser Beitrag zeigt die negativen Folgen für Kapitalanleger durch zunehmender Regulierungen. An einem konkreten Beispiel wird aber aufgezeigt, wie ein konkretes Immobilienangebot hier Lösungen für Anleger bietet, die eine Immobilie als Geldanlage kaufen möchten.


Die Vorteile einer Immobilie als Geldanlage sind eigentlich ganz einfach aufzuzählen

  • laufende kalkulierbare Einnahmen durch Mieten
  • Sicherheit durch echte Substanz
  • Wertsteigerung, weil Immobilien nicht total beliebig vermehrbar sind

Den letztgenannten Punkt kann man auch kurz als Folge von Knappheit bezeichnen. Und eine alte ökonomische Regel besagt, dass Knappheit eine wesentliche Voraussetzung für Wertbeständigkeit und Wertzuwachs ist.  Dies gilt für alle Märkte, aber nur solange, wie nicht von außen preisverzehrend eingegriffen wird. Auf dem Wohnungsmarkt ist dies aber zunehmend mehr der Fall. Verständlich, denn die Mieten sind zum Teil derart gestiegen, dass die Mieter einen immer höheren Anteil ihres Einkommens für die Wohnkosten aufwenden müssen. Zunehmend mehr ruft dies die Politik auf den Plan. „Zu wenig Wohnraum und dennoch keine Planungssicherheit für die Immobilie als Kapitalanlage“ weiterlesen

Schubladengesetz kann Immobilienerwerb dann erschweren, wenn die Kapitalschutzfunktion der Immobilie notwendig wird

Auf unseren finanzenlounge-Veranstaltungen hören wir immer wieder, dass das Gesetz gegen Immobilienblasen unbekannt ist. Mit diesem am 30. März 2017 beschlossenen Gesetz, wurde für die BAFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ein Maßnahmenbündel) beschlossen, um Gefahren für die Finanzmarktstabilität im Immobilienbereich abwehren zu können. Was so abstrakt klingt, kann durchaus eines Tages einen großen Einfluss darauf haben, ob ein Immmobilienerwerb noch so einfach möglich sein wird wie heute. Der genaue Tag, wann dieses Gesetz zum Tragen kommt ist zwar nicht bekannt. Es ist aber zu vermuten, dass dieses Gesetz dann „zum Leben“ erweckt werden soll, wenn eine erneute (und vielleicht berechtigte) Flucht in das Betongold einsetzen könnte. Nämlich dann wenn sich wieder eine Gefahr für die Stabilität der Banken abzeichnen sollte. Verständlich, dass man in dieser Situation einen Teil seines Geldes in Immobilien anlegen möchte. Wenn dann ihr Geld aber nicht ausreichend ist, um die Immobilie komplett mit Eigenmitteln zu erwerben, also ohne Finanzierung, kann dies für Sie unmöglich werden. „Schubladengesetz kann Immobilienerwerb dann erschweren, wenn die Kapitalschutzfunktion der Immobilie notwendig wird“ weiterlesen